Ein Blick hinter die Kulissen des Containerhafens Hamburg

von syntra

‚Auge in Auge mit den Giganten‘ hieß es am 14. Mai bei der Exkursion der Region Nord-Nordwest. Die Teilnehmenden konnten hier die Containerriesen und deren Be- und Entladung hautnah erleben. Der Hamburger Hafen ist beim Containerumschlag in Europa immerhin der drittgrößte Hafen hinter Rotterdam und Antwerpen. Mit etwa 38.000 Beschäftigten ist er der „größte Arbeitgeber“ für Hamburg. Im Gegensatz zur Hafenarbeit des 19. Jahrhunderts, bei der „Schauerleute“ die Schiffe per Hand be- und entladen mussten, erfolgt dies heute an vielen Stellen schon vollautomatisiert. So gesehen am Containerterminal Altenwerder, an dem fahrerlose Transportplattformen die Container automatisch zu den Containerbrücken der neuesten Generation befördern.

Vorgänger dieser automatisierten AGV (automated guided vehicles) sind die Portalstapelwagen, die noch per Hand gefahren werden. Die Teilnehmenden konnten sich hiervon einen Eindruck am Burchardkai verschaffen.

Der Guide der Firma Jasper beantwortete alle Fragen zu technischen und logistischen Abläufen sehr anschaulich und erläuterte viele Informationen zur Historie des Hafens und der Speicherstadt. Die Teilnehmer waren sich einig: Es war ein gelungenes Event, an das man sich gerne erinnern wird.

Natürlich kam auch das Netzwerken nicht zu kurz. Hierzu pausierten wir beim legendären „Truckertreff“, der direkt an der Autobahn A7 von den letzten zwei Bewohnern des umgesiedelten Dorfes Altenwerder betrieben wird.

Zurück