„Ohne uns Menschen können die Maschinen nichts.“

von syntra

"Der Begriff Künstliche Intelligenz bzw. Artificial Intelligence ist immer auch mit ein wenig Angst verbunden“, erklärt Kenza Ait Si Abbou, Senior Manager Robotics & AI bei der Deutschen Telekom, bei ihrem Impulsvortrag am 27. Mai 2019 in Frankfurt. Die Veranstaltung ‚Artifical Intelligence / Künstliche Intelligenz für jeden!‘, zu der das WoMen Netzwerk** eingeladen hatten, lockte etwa 90 Gäste in die Frankfurter Kameha Suite. Das, was uns Menschen immer wieder verunsichere, sei auch die Tatsache, dass die Maschinen Black Boxes* seien und wir den Weg der „Entscheidungsfindung“ nicht nachverfolgen könnten. Stets stünde im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz die Befürchtung im Raum, dass die Maschinen uns Menschen irgendwann dominieren würden. Die Expertin konnte aber mit einem Schmunzeln beruhigen: „Ohne uns können die Maschinen nichts.“

In ihrem Vortrag klärte Kenza die wichtigsten Begriffe wie Machine Learning, Deep Learning sowie Reinforcement Learning anhand simpler, auch praktischer Beispiele.
"Künstliche Intelligenz lässt sich immer noch nicht einheitlich definieren. Man kann allerdings festhalten, dass sie immer etwas mit maschinellem Lernen und der Übernahme einer Funktion zu tun hat“, so die Referentin. Es sei jedoch immer subjektiv, was wirklich ‚intelligent‘ sei.
Dass das Thema die Besucher bewegte, zeigte sich in der anschließenden, sehr regen Frage-Runde. Kenza konnte hier anhand zahlreicher praktischer Beispiele einige wichtige Fragestellungen klären, und auch das anschließende Netzwerken kam nicht zu kurz.

* im Sinne von Objekten, deren innerer Aufbau und innere Funktionsweise unbekannt sind

** Das Netzwerk WoMen ist eine Kooperation des Führungskräfteinstituts FKI, der Deutschen Telekom AG, des „syntra – Das Managementnetzwerk der Deutschen Telekom e.V.“ und der Continental AG. Erstmals war diesmal auch der Bundesverband der Finanzbuchhalter und Controller e.V. (BVBC) Mitausrichter.

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