Die neuste Ausgabe der ULA-Nachrichten für Führungskräfte mit aktuellen Themen aus Wirtschaft, Politik und Recht ist da!

Folgende Schwerpunkte werden verhandelt:

  • Mitbestimmung: Gefahr aus Europa für den Sitz der leitenden Angestellten
  • Industriepolitik: Mehr Initiative in Europa nötig
  • Gastbeitrag von Dr. Wolfgang Große Entrup: Chemische Industrie reagiert auf Krise
  • ULA-Politik-Dialog: Wirtschaft und Klimaschutz in Einklang bringen
  • Weiterbildung: Aktuelle Seminare des Führungskräfte Instituts
  • ULA-Führungskräftetag: Format der Flagship-Veranstaltung wird erweitert
  • Terminvorschau: Veranstaltungen im Überblick

Die aktuelle Ausgabe der ULA-Nachrichten finden Sie hier.

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Gesetzliche Krankenversicherung

Unser Dachverband ULA - Deutscher Führungskräfteverband fordert eine sachliche Debatte über die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung. Bildquelle: Michael Schwarzenberger / pixabay.com

Eine sachliche Debatte über die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung fordert unser Dachverband ULA - Deutscher Führungskräfteverband. Hintergrund ist die Forderung aus den Reihen der Union, die Beitragsbemessungsgrenze wie auch die Versicherungspflichtgrenze der GKV auf das Niveau der BBG der Gesetzlichen Rentenversicherung anzuheben. Der DGB will darüber hinaus die Versicherungspflichtgrenze der GKV auf 130.000 Euro anheben.

Was das konkret hieße, hat die FAZ ausgerechnet: Der Beitrag zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung würde sich für beide zusammen um bis zu 428 Euro im Monat erhöhen, das sind 5.136 Euro im Jahr. Die Beschäftigten verlören also mehr als 2.500 Euro netto. Nach dem Plan des DGB wären es wohl noch mehr, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21.09.2022.

ULA-Präsident Roland Angst mahnt in der FAZ: Es werde sich bitter rächen, wenn Leistungsträger mit derart „drakonischen Maßnahmen“ aus dem Land oder in die innere Kündigung getrieben…

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Neues Arbeitszeitgesetz

Das Bundesarbeitsgericht hat Anfang Dezember 2022 seine Entscheidung vom 13.09.2022 zum Stechuhr-Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 14.05.2019 konkretisiert. Bildquelle: Susanne Plank / pixabay.com

Seit über drei Jahren, seit dem so genannten Stechuhr-Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 14.05.2019 ist klar, dass die europäischen Vorgaben irgendwann auch Einzug in die deutsche Gesetzgebung halten müssen. Mit seiner Entscheidung vom Dienstag, 13.09.2022, hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) allerdings trotzdem viele Fragen und auch viel Kritik aufgeworfen. Es fehle die gesetzliche Konkretisierung, wurde vielerorts moniert. Wie nämlich die nun allseits geforderte Arbeitszeiterfassung konkret aussehen solle, ging nicht aus dem Urteil hervor. Anfang Dezember 2022 hat das Bundesarbeitsgericht bestätigt, dass die Aufzeichnung nicht zwingend in elektronischer Form erfolgen muss. Es genügen auch Aufzeichnungen in Papierform. Der Arbeitgeber darf die Pflicht zur Aufzeichnung an die Arbeitnehmer delegieren. Eine Selbstaufzeichnung der Arbeitszeit durch die Mitarbeiter erfüllt damit die Vorgaben des Bundesarbeitsgerichts.

Was ist aus Arbeitgebersicht kurzfristig zu tun?…

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Die neuste Ausgabe der ULA-Nachrichten für Führungskräfte mit aktuellen Themen aus Wirtschaft, Politik und Recht ist da!

Folgende Schwerpunkte werden verhandelt:

  • Krisenmanagement: Schutz für die Mitte
  • Führungskräftestudie: Auftaktveranstaltung mit der Naumann-Stiftung
  • Arbeitszeit: BAG sorgt für Paukenschlag
  • Beitragsbemessungsgrenze: Unruhe in der Union?
  • Grundsteuerreform: Gastbeitrag von Haus & Grund
  • Neues von syntra und zum Sprecherausschussgesetz
  • Führungskräfte-Dialog: Utopie für New Work
  • Weiterbildung: Aktuelle Seminare des Führungskräfte Instituts
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Stefanie Kreusel, 1. Vorsitzende von syntra und Konzernbeauftragte für Digitale Bildung und Schule bei der Deutschen Telekom, und Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, plädieren in ihrem Gastkommentar im Handelsblatt dafür, dass die jahrzehntelangen Versäumnisse bei der Digitalisierung der Bildung jetzt aufgeholt werden müssen. Bildquelle: Steven Weirather / pixabay.com

"Digitale Bildung braucht kurze Wege und einen langen Atem" - so titelt das Handelsblatt am 29. Mai 2022 in einem gemeinsamen Gastkommentar von Stefanie Kreusel, 1. Vorsitzende von syntra und Konzernbeauftragte für Digitale Bildung und Schule bei der Deutschen Telekom, und Heinz-Peter Meininger, Präsident des Deutschen Lehrerverbands. Bei der Digitalisierung der Schulen habe es jahrzehntelange Versäumnisse gegeben. Die beiden Autoren fordern, dies nun endlich zu ändern. Dies sei allerdings keine temporäre Herausforderung, sondern eine Daueraufgabe. Die technische Ausstattung der Schulen sei nur der Auftakt, in der Folge müssten technische, logistische, vor allem aber didaktisch-methodische Standards für Schulen etabliert und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Stefanie Kreusel und Heinz-Peter Meininger ziehen hier die Parallele zwischen Unternehmen und Schulen: Beide haben ein Management, eine Belegschaft und ein Tagesgeschäft. Schulen könnten allerdings von einer eigenen…

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