Hauptgeschäftsführer Michael Schweizer (r.) und Verbandsdirektor Ludger Ramme (l.)

Michael Schweizer (44) wurde zum 1. Januar 2022 vom Vorstand der ULA im Rahmen eines geplanten Generationswechsels zum Hauptgeschäftsführer ernannt. Damit tritt er die Nachfolge von Ludger Ramme an, der nach mehr als 25 Jahren an der Spitze des Hauptamtes entschieden hatte, mit Vollendung seines 60. Lebensjahres in die zweite Reihe zu treten.

Die ULA ist die Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände. Als Dachverband von syntra mit siebzehn Mitgliedsverbänden ist sie das politische Sprachrohr aller Führungskräfte in Deutschland. Sie vertritt deren Interessen gegenüber Regierung und Parlament sowohl in Berlin als auch in Brüssel. Zur Schärfung des Profils hat die Mitgliederversammlung beschlossen, dass die ULA künftig wieder den Namenszusatz „Deutscher Führungskräfteverband“ tragen wird.

„Wir freuen uns, mit Michael Schweizer für die Hauptgeschäftsführung einen sehr kompetenten und engagierten Nachfolger gewonnen zu haben, der über langjährige und vielfältige Erfahrung in der…

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Unser Dachverband ULA sieht im Zweiten Führungspositionen-Gesetz einen in Teilen geeigneten Beitrag, um ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in Führungspositionen zu erreichen. Bildquelle: Oberholster Venita / pixabay.com

Das in diesem Jahr vom Deutschen Bundestag verabschiedete Zweite Führungspositionen-Gesetz (FüPoG II) sieht vor, dass in Vorständen börsennotierter und mitbestimmter Unternehmen mit mehr als 2.000 Beschäftigten und mehr als drei Vorstandsmitgliedern künftig mindestens eine Frau sitzen muss. Für Unternehmen mit einer Mehrheitsbeteiligung des Bundes gibt es noch strengere Regeln. Ferner müssen Firmen künftig speziell begründen, wenn sie den Vorstand, die beiden obersten Führungsebenen unterhalb des Vorstands und den Aufsichtsrat ohne Frauen planen. Angesichts der in 2017 erhobenen Zahlen, nach denen der Frauenanteil in den Vorständen der entsprechenden Unternehmen noch bei lediglich 7,7 Prozent lag (Quelle: BMFSFJ), ein positiver Vorstoß. Unser Dachverband ULA sieht in dem Gesetz einen in Teilen geeigneten Beitrag, um ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in Führungspositionen zu erreichen. „Eine Zielgröße Null, wie sie sich zu viele Unternehmen für den Frauenanteil im…

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Die ULA unterstützt das neue Bündnis „Vermögensteuer trifft alle“. ULA-Präsident Roland Angst, 2. Vorsitzender syntra, bekräftigt hierzu, dass Steuererhöhungen keine Lösung aus Sicht unseres Dachverbands sind. Bildquelle: Bruno / pixabay.com

Die ULA unterstützt das neue Bündnis „Vermögensteuer trifft alle“, in welchem sich bereits mehr als 20 weitere Verbände gegen Pläne aus der Politik zur Wiederbelebung dieser Steuer stark machen. ULA-Präsident Roland Angst: „Steuererhöhungen sind aus unserer Sicht keine Lösung. Statt neuer Sonderopfer von Leistungsträgern brauchen wir Geschlossenheit. Nur mit einer starken Wirtschaft wird es gelingen, die Folgen der Pandemie zu meistern und Deutschland fit für die Zukunft zu machen. Zu den überfälligen Maßnahmen zählt der vollständige Abbau des Solidaritätszuschlags.“

Den ursprünglichen Artikel zum Thema finden Sie hier.

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Mit dem Betriebsrätestärkungsgesetz, das die Große Koalition kurz vor Weihnachten 2020 auf den Weg gebracht hat, soll unter anderem eine dauerhafte Möglichkeit für die Teilnahme an Betriebsrats- und Sprecherausschusssitzungen mittels Video- oder Telefonkonferenz geschaffen werden. Gerhard Kronisch, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, kommentiert diesen Vorstoß hier.

Die Corona-Pandemie hat all unsere Lebensbereiche auf den Kopf gestellt, unter anderem auch die Arbeitswelt. Beispiele sind die Metamorphose des Onlinemeetings vom notwendigen Übel interkontinentaler Arbeitsgruppen zum etablierten Format für den Austausch von Mitarbeitern, die sich – aus welchem Grund auch immer – nicht persönlich treffen können oder wollen. Aber auch die Ausbreitung und gleichzeitige Entzauberung des Homeoffice, das sich für viele Arbeitnehmer nicht als utopische Entfesselung von den Zwängen der Präsenzkultur, sondern als sehr realer Bestandteil einer nicht weniger fordernden Arbeitswirklichkeit entpuppt hat – mit handfesten Vor- und Nachteilen.

Die Große Koalition hat kurz vor Weihnachten den Gesetzgebungsprozess für einige rechtliche Veränderungen auf den Weg gebracht, die diesen und anderen Veränderungen der Arbeitswelt im Hinblick auf die betriebliche Mitbestimmung Rechnung tragen sollen. Mit dem Betriebsrätestärkungsgesetz soll unter anderem eine dauerhafte…

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Unser Dachverband ULA und der Bundesverband Mitarbeiterbeteiligung - AGP begrüßen die Ankündigung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), die Anhebung der steuerlichen Freigrenzen für Mitarbeiterkapital-beteiligungen umzusetzen und fordern schon jetzt einen Fahrplan für die Umsetzung. Bildquelle: Gerd Altmann / pixabay.com

Unser Dachverband ULA – Vereinigung der Deutschen Führungskräfteverbände und der Bundesverband Mitarbeiterbeteiligung - AGP begrüßen die Ankündigung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), die Anhebung der steuerlichen Freigrenzen für Mitarbeiterkapitalbeteiligungen umzusetzen. In einem gemeinsamen Schreiben an die Abgeordneten und beteiligten Bundesminister fordern die Verbände schon jetzt einen Fahrplan, damit die Steuerfreibeträge zu Beginn der nächsten Legislaturperiode auf mindestens 3.600 Euro jährlich erhöht werden können. Eine breit angelegte staatliche Informationskampagne solle Unternehmen und Arbeitnehmer zudem für die Chancen der Mitarbeiterkapitalbeteiligungen stärker als bislang sensibilisieren. 

Die Politik habe die Notwendigkeit besserer Rahmenbedingungen für die Mitarbeiterbeteiligung durchaus erkannt und sich mit zum Teil weitreichenden Vorschlägen zu Wort gemeldet. „Diese Entwicklung ist erfreulich, es fehlt bislang aber an der Umsetzung“, so AGP-Geschäftsführer…

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