Portraitfoto der 1. Vorsitzende Stefanie Kreusel

Ein nur bedingt funktionierender Distanzunterricht ist nicht das eigentliche Problem des Bildungssystems, analysiert Stefanie Kreusel, Konzernbeauftragte Digitale Bildung und Schule der Deutschen Telekom und erste Vorsitzende von syntra, in ihrem Gastkommentar im Handelsblatt. Hier zeigt sie auf, worum es wirklich geht.

Spätestens seit der Corona-Pandemie ist klar geworden, dass wir in Deutschland von einer Kultur der digitalen Bildung noch weit entfernt sind - weiter jedenfalls als zahlreiche andere Länder. Stefanie Kreusel, Konzernbeauftragte Digitale Bildung und Schule der Deutschen Telekom und erste Vorsitzende von syntra, sieht das Problem nur zum Teil in der verbesserungswürdigen Digitalausstattung und einer noch ausbaufähigen digitalen Infrastruktur. Einen viel größeren Teil mache die Tatsache aus, dass "wir die Digitalisierung des Bildungswesens noch immer als "Extraaufgabe" begreifen - und nicht als essenzielle Komponente einer längst überfälligen Reform der Bildungsvermittlung", wie sie in ihrem Gastkommentar im Handelsblatt vom 09. März 2021 schreibt. Schule habe nicht nur in Zeiten des Corona-bedingten Distanzunterrichts die Aufgabe, Kinder und Jugendliche offener für zukunftsgerichtete Berufsperspektiven zu machen und sie enger an die Lebenswirklichkeit in der Arbeitswelt zu koppeln. Schule digitaler zu machen, sei also nicht nur eine technische Aufgabe, sondern vor allem eine pädagogische und psychologische. Den vollständigen Artikel im Handelsblatt lesen Sie …

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Angela Hornberg ist seit 2002 als Senior Executive Search erfolgreich tätig. Ihr Interesse für Menschen und für das wirtschaftliche Geschehen hat sie dazu geführt, ihre Expertise zuerst im Finanzbereich und dann bei international tätigen Unternehmen einzubringen. Sie hat Volkswirtschaft in Brasilien, den USA und in Deutschland studiert und war zunächst über 10 Jahre Investment Banker. Als Executive Coach ist sie oft damit konfrontiert, wie problematisch Führung wahrgenommen wird. Bildquelle: Angela Hornberg

Zugegeben: Manchmal ist auch Pech im Spiel. Doch die Mehrzahl falscher Managemententscheidungen falle nicht aus Unwissenheit oder fehlender Intelligenz, beschreibt die erfolgreiche Managerin und Investorin Ana-Cristina Grohnert ihre Erfahrung. "Sondern aus sehr persönlichen Motiven. Es geht um Macht, und es geht um Selbstbestätigung“, schreibt sie in ihrem Buch “Das verborgene Kapital”.

In viel zu vielen Unternehmen wird eben dieses Kapital - das Engagement, das Wissen, die Fähigkeiten der Angestellten - nicht gehoben, zum langfristigen Nachteil der Firma. Die entscheidende Ursache liegt dabei praktisch immer im Unternehmen selbst: im Verhalten der Führungskräfte. “Führungskräfte müssen sich um zwei Dinge im Unternehmen kümmern - die Ergebnisse und die Menschen. Das Verzwickte ist, beides gleichzeitig richtig hinzubekommen”, bringt der US-amerikanische Managementexperte Kip Knight seine eigenen Erfahrungen in zahlreichen großen und kleinen Konzernen rund um den Globus auf den Punkt.

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Der 5. digitale ULA-Führungskräfte-Dialog widmete sich am 27. Januar der Frage, wie Führungskräfte mit Verschwörungstheorien am Arbeitsplatz umgehen sollten. Bildquelle: Lorna Schütte / Graphic Recording

Der digitale ULA-Führungskräfte-Dialog am 27. Januar widmete sich der Frage, wie Führungskräfte mit Verschwörungstheorien am Arbeitsplatz umgehen sollten. Die Anzahl der Corona-Leugner steigt scheinbar stetig – auch in den Betrieben. Was ist zu tun, wenn Kollegen und Mitarbeiter etwa die angeblich finsteren Pläne von Bill Gates verbreiten, der der Menschheit Computerchips implantieren wolle, oder die an einen Zusammenhang zwischen 5G-Netzen und dem Coronavirus glauben?

Die Leiterin der Sekten-Info NRW e.V., Sabine Riede, gab hier den rund fünfzig teilnehmenden Führungskräften eine erste Orientierung, wie auf diese Herausforderung für Unternehmen angemessen zu reagieren ist. Unsichere und ängstliche Menschen glaubten tendenziell eher an Verschwörungstheorien. Daher sei es wichtig, diese ernst zu nehmen und Unterstützung anzubieten. „Führungskräften kommt hier eine besondere Bedeutung zu“, so Riede. Der Arbeitgeber trägt die Verantwortung, den Betriebsfrieden zu schützen.

Der Bedarf an…

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In der Arbeitswelt 4.0 befindet sich Führung im stetigen Wandel, Führungskräfte stehen dabei zunehmend im Mittelpunkt. Die Arbeitsgruppe „Digitalisierung“ unseres Dachverbands ULA hat daher ein Positionspapier zu den Herausforderungen erfolgreicher Führung im digitalen Wandel erstellt, das die vielfältigen praktischen Erfahrungen der 70.000 in den 17 Mitgliedsverbänden der ULA engagierten Führungskräfte bündelt. Bildquelle: Gerd Altmann / pixabay.com

Technologische Entwicklungen beeinflussen die Art und Weise sowie den Ort der Arbeit von morgen. Die neuen Möglichkeiten der „VUKA-Welt“ (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität) wirken sich grundlegend auf die Führung und somit auf Führungskräfte in Organisationen aus. Denn Digitalisierung heißt Beschleunigung auf allen Ebenen: schnellerer Informationsfluss, zunehmende globale Vernetzung und mehr Transparenz. In der Arbeitswelt 4.0 entstehen neue Arbeitsprozesse, agile Arbeitsformen, mobil-flexible Arbeitsplätze, vielfältigere Organisations- und Kommunikationsstrukturen, neue Berufsbilder und neue Anforderungen an Unternehmen und Beschäftigte. Führung befindet sich im Wandel, und Führungskräfte stehen zunehmend im Mittelpunkt. In Unternehmen sind sie nach wie vor das Bindeglied zwischen den Mitarbeitern, die sie führen, und der Unternehmensspitze.

Digitalisierung und der Mensch

Auch in Zeiten der Digitalisierung bleibt der Mensch zentral für den Unternehmenserfolg. Selbst…

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Der europäische Dachverband CEC-European Managers veranstaltet im Frühjahr 2021 ein mit Mitteln der EU gefördertes Pilotseminar zur Integration von Nachhaltigkeit in die Führung. Unserem nationalen Führungskräftedachverband ULA stehen 8 von 20 Teilnehmerplätzen zur Verfügung. Ideale Kandidaten sind Führungsnachwuchskräfte aus unterschiedlichen Branchen, die sich für die Frage interessieren, wie das Thema nachhaltige Führung besser in den Unternehmensalltag integriert werden kann und wie sich dadurch die Anforderungen an Führung verändern. Die Bewerbung insbesondere von Frauen wird begrüßt. Weitere Teilnehmer kommen aus Deutschland, Frankreich und aus anderen EU-Mitgliedsstaaten. Seminarsprache ist Englisch. Die Teilnahme ist kostenlos und die Reisekosten werden erstattet. Der Standort für das Seminar (in Deutschland) ist Mannheim. Weitere Informationen zur Bewerbung und zum Ablauf des Seminar-Programms finden sich hier. Die Bewerbungsfrist endet im November 2020.

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