Von "G" wie "Großraumbüro" bis "V" wie "Videos mit Hilfe von KI"

Eine Auswertung zeigt, dass Mitarbeiter in Großraumbüros im Vergleich zum Einzelbüro unkonzentrierter und unzufriedener arbeiten. Bildquelle: 12019 / pixabay.com

KI-Phone
Smartphones, die ohne sichtbare Apps auskommen? Stattdessen agiert „KI-Phone“ durch Sprachbefehle mit einer KI, einem Konzept, das die Deutsche Telekom gemeinsam mit zwei Partnerfirmen beim MWC vorgestellt hat. Aus Sicht von Branchenexperten könnte das Projekt am Anfang eines Trends stehen, bei dem Apps an Einfluss verlieren und die Smartphone-Nutzung sich radikal ändert.
https://www.egovernment.de/app-freie-smartphones-telekom-stellt-prototypen-vor-a-47f3be425fb2bf1d8843c957faefccc0

Cloudbasierte Sprachtelefonie
Die Deutsche Telekom hat bekannt gegeben, dass ihre IP-basierte Sprachtelefonie-Plattform nun in die Cloud überführt worden sei. Somit werden Festnetzanschlüsse zentral aus Cloud-Rechenzentren gesteuert, die in Deutschland stehen. Über 17 Millionen Kund:innen seien demnach erfolgreich in die Cloud migriert worden.
https://www.connect-professional.de/markt/telekom-schliesst-umstellung-auf-cloudbasierte-sprachtelefonie-ab.329116.html

Teamgefühl trotz Remote-Arbeit
Zwischenmenschliche Beziehungen, eine funktionierende Unternehmenskultur und ein reger Austausch zwischen den Mitarbeitenden können auch auf Distanz funktionieren, wenn alle dies wollen. Durch die gezielte Einführung von Prozessen und Strukturen im Unternehmen werden nicht nur die zwischenmenschlichen Beziehungen gefestigt, sondern auch die Informationsweitergabe optimiert.
https://www.computerwoche.de/a/so-waechst-das-teamgefuehl-trotz-remote-arbeit,3615343

Beschäftigtendatenschutz
Beschäftigtendaten bieten Einblicke in Arbeitsgewohnheiten und -leistungen und bilden damit die Grundlage für die Steigerung der betrieblichen Effizienz und Produktivität und letztlich zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig müssen die berechtigten Interessen der Beschäftigten bezüglich der am Arbeitsplatz gesammelten Daten gewahrt bleiben. Die richtige Balance zwischen den Interessen von Unternehmen und Beschäftigten ist daher entscheidend.
https://www.bidt.digital/publikation/mehr-ist-mehr-besserer-beschaeftigtendatenschutz-fuer-umfassende-nutzung-von-arbeitsplatzdaten/

Großraumbüro
Eine Auswertung von über 400 empirischen Artikeln rückt das bisher gehypte Großraumbüro in eine schlechte Position: Mitarbeiter arbeiten hier im Vergleich zum Einzelbüro unkonzentrierter und unzufriedener. Das führt zu einem Produktionsrückgang und fördert das Homeoffice. In der Vergangenheit sind aus vielen Einzelzimmern Großraumbüros geworden. Das sollte die Kosten reduzieren und die Kommunikation unter den Mitarbeitenden fördern. Doch wie eine Meta-Analyse von 429 Untersuchungen aus den Jahren 2005 bis 2022 zeigt, geht der Plan nicht auf.
https://www.zfk.de/karriere/minuspunkte-fuer-grossraumbueros

Büro der Zukunft
Deloitte: „Das Büro der Zukunft wird also vielmehr eine Begegnungsstätte für kreativen und innovativen Austausch, anstelle eines Ortes für das reine Abarbeiten von Aufgaben.“ Zumindest eines können wir aus der Vergangenheit lernen: Das Büro befindet sich in stetigem Wandel.
https://www.umweltdialog.de/de/wirtschaft/arbeitsplatz/2024/Neue-Arbeitswelt-die-Geschichte-der-Bueroarbeit.php

Videos mit Hilfe von KI
Auf ChatGPT folgt der nächste logische Schritt: ein KI-Videogenerator. OpenAI stellt erstes Material von "Sora" vor. „Sora“ ist bislang in der Lage, Videos von bis zu einer Minute Länge zu erzeugen. Dabei kommt keine weitere Software zur Bearbeitung des KI-Materials zum Einsatz. Ähnlich wie ChatGPT unterschiedliche Stile bei der Formulierung von Texten imitieren kann, liefert „Sora“ bewegte Bilder wahlweise in realistischer Anmutung oder im Look einer Computeranimation. Auch scheinbar historisches oder dokumentarisches Videomaterial kann so erstellt werden.
https://www.vdi-nachrichten.com/technik/informationstechnik/openais-sora-erstellt-nun-auch-videos-mit-hilfe-von-kuenstlicher-intelligenz

Künstliche Intelligenz
Die Diskussion über Chancen und Gefahren der Künstlichen Intelligenz hat an Fahrt aufgenommen. Aus Sicht der Berufsbildung stellt sich die Frage, welche Potenziale KI-basierte Technologien für das berufliche Lernen bieten und wie sie verantwortungsvoll und reflektiert genutzt werden können. Wie kann KI selbst zum Lerngegenstand gemacht werden, um Lehrende wie Lernende für einen bewussten und reflektierten Umgang zu sensibilisieren.
https://www.bwp-zeitschrift.de/dienst/publikationen/de/19389

Metamobilität
Das Thema Metaversum wurde von einem Autohersteller bespielt: Hyundai. Genauer gesagt stellte Hyundai eine Art Unterkategorie des Metaversums vor: die Metamobilität. Mit diesem Konzept beschäftigt sich das Unternehmen mit der Frage, wie Mobilität im Zeitalter des Metaversums aussehen könnte. Unter Metamobilität stellt sich Hyundai eine durch die Mischung von Technologien ermöglichte, erweiterte Erreichbarkeit der Welt für den Menschen vor. Mehr:
https://next.ergo.com/de/New-Mobility/2022/Metamobilitaet-Metaversum-Hyundai-Embodied-Internet

KI und Zukunft der Arbeit
Die Bundesregierung erkennt in der Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) ein „vielfältiges und beträchtliches“ Potenzial für Beschäftigte und den Arbeitsmarkt. KI könne die Produktivität von Beschäftigten steigern und diese bei ihren Tätigkeiten entlasten. Das schreibt die Regierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion. Eine Übersicht der deutschen KI-Projekte wird gegeben.
https://dserver.bundestag.de/btd/20/101/2010198.pdf

Arbeit auf digitalen Plattformen
Aufgrund der atypischen Arbeitsbeziehungen mit den Betreibern digitaler Plattformen erhöhen sich die Risiken für Plattformbeschäftigte. Darüber hinaus haben sie eine geringe Verhandlungsmacht und wenig Kontrolle über ihre Arbeit. Da Plattformbeschäftigte in der Regel Selbstständige sind, sind sie für ihre Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit selbst verantwortlich. Plattformen sind nicht verpflichtet, Maßnahmen zur Verbesserung des Schutzes von Plattformbeschäftigten zu ergreifen.
https://healthy-workplaces.osha.europa.eu/de/about-topic/priority-area/digital-platform-work

Fremdfirmenunterweisung
Die Fremdfirmenunterweisung zielt darauf, Mitarbeiter von Fremdfirmen über die Arbeitsschutzregeln auf dem Firmengelände des Auftraggebers zu informieren. Die Verantwortung dafür liegt allerdings beim Auftragnehmer. Die Auftragserledigung durch Fremdfirmen (Auftragnehmer) auf dem Betriebsgelände des Auftraggebers birgt in Hinblick auf die Arbeitssicherheit oft besondere Risiken. Denn die Fremdfirmenmitarbeiter müssen sich häufig in sehr kurzer Zeit auf neue Arbeitsumgebungen, -bedingungen und -abläufe einstellen, deren Risiken und Gefahren sie erst einmal kaum einschätzen können.
https://www.haufe.de/arbeitsschutz/sicherheit/fremdfirmenunterweisung-sicherheit-fuer-firmenfremde-mitarbeiter_96_555864.html

D21-Digital-Index
Der D21-Digital-Index misst die Anpassungs- und Zukunftsfähigkeit der Digitalen Gesellschaft. Er gibt Auskunft darüber, inwiefern die Digitalisierung verschiedene Lebensbereiche bereits durchdrungen hat und wie gut die Bürger*innen in der Lage sind, mit den Anforderungen des digitalen Wandels umzugehen. Zentrale Kennzahl der Studie ist der Digital-Index-Wert, der im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 58 von maximal 100 Punkten gestiegen ist - ein Punkt mehr als zuvor. Der Index wird aus vier Unterbereichen errechnet: Digital-Kompetenz, Nutzung, Grundeinstellung und Zugang. Die Zunahme des Indexes um einen Punkt zeige, dass die Gesellschaft sich einerseits souveräner in der zunehmend digitalisierten Welt bewege - Grafiken aus der Studie
Zur Studie von Kantar:
https://initiatived21.de/publikationen/d21-digital-index/2023-24

Nachhaltigkeitsprüfung von Gesetzen
Immer mehr Bundesministerien prüfen von Beginn an, ob ihre Gesetzentwürfe den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen und den Prinzipien der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie entsprechen. Das geht aus einem Bericht der Bundesregierung hervor. Alle Gesetze und Verordnungen, die von der Bundesregierung beschlossen und dann im Parlament beraten werden, sollen noch stärker als bisher auf ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung geprüft werden.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/newsletter-und-abos/newsletter-verbraucherschutz/fruehzeitige-nachhaltigkeitspruefung-von-gesetzen-nimmt-fahrt-auf-2253808

Spezifische Absorptionsrate (SAR) bei Handys
Um gesundheitliche Wirkungen der hochfrequenten Felder auszuschließen, soll die Spezifische Absorptionsrate eines Handys folgende Höchstwerte nicht überschreiten:
2 Watt pro Kilogramm (für den Betrieb/die Nutzung an Kopf und Rumpf)
4 Watt pro Kilogramm (für die Nutzung des Handys an den Gliedmaßen/ Armen und Beinen/ Extremitäten)
https://www.bfs.de/DE/themen/emf/mobilfunk/vorsorge/sar-handy/sar-handy_node.html
https://www.tchibo.de/mobilfunklexikon-sar-wert-c400098036.html

Optischer Hammerschlagtest
Bereits heute kommen Laserscanner zum Einsatz, um die Geometrie von Bauwerken zu messen und Oberflächenschäden zu detektieren. In Zukunft wird es möglich sein, auch tieferliegende Schadstellen mithilfe von Lasern aufzuspüren. Verborgene Fehlstellen konnten bisher nur mit dem sogenannten Hammerschlagtest nachgewiesen werden.
https://www.bayika.de/de/aktuelles/meldungen/2024-01-29_Laser-ersetzt-Hammer-neue-Methode-zur-Integritaetspruefung-von-Bauwerken.php