Narzissmus im Job

Narzissmus im Job

Unternehmen müssen nach Ansicht von Dr. Eva Elisa Schneider, Expertin für mentale Gesundheit, gegen Narzissmus im Betrieb vorgehen. Das Umfeld der Narzissten leidet unter ständigen Abwertungen, nicht eingehaltenen Versprechungen und Gemütsschwankungen. Bildquelle: Mohamed Hassan / pixabay.com

So ein bisschen Narzisst steckt eigentlich in jedem von uns: Denn jeder manipuliert täglich andere, und einige von uns besitzen dabei ein ausgeprägtes Ego. Dies ist bis zu einem bestimmten Grad normal. Leider richten aber pathologische Narzissten menschlichen und wirtschaftlichen Schaden in ihrem Umfeld an. Dass uns insbesondere in Führungsetagen Narzissmus begegnet, kann bedenklich stimmen.

Die Krux: Durch ihr durchsetzungsstarkes Auftreten werden diese Narzissten von Unternehmen belohnt, indem sie in die Führungsetage versetzt werden. Eine Zeit lang können die Kreativität und die Visionen von Narzissten ansteckend sein. Diese können sich aber zu toxischen Verhaltensweisen entwickeln.

Das Umfeld der Narzissten leidet unter ständigen Abwertungen, nicht eingehaltenen Versprechungen und Gemütsschwankungen. Narzissten beherrschen die Manipulation perfekt, um ihre Interessen durchzusetzen. Aus Angst vor Konsequenzen findet kein ehrliches Feedback statt und am Ende kündigen viele Mitarbeiter. Sie verstehen nicht, warum Narzissten durch ihr Verhalten vom Unternehmen belohnt werden.

Unternehmen müssen nach Ansicht von Dr. Eva Elisa Schneider, Expertin für mentale Gesundheit, handeln. Sie sollten eine offene und respektvolle Kultur pflegen, in der Feedback und zwischenmenschliche Skills an erster Stelle stehen. Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter sollte es um zwischenmenschliche Kompetenzen gehen. Zudem sollten Arbeitgeber ein Auge auf lange Abwesenheitszeiten und vermehrte Kündigungen haben, um die Zeichen einer problematischen Führung erkennen zu können.

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